Aktuelles und Termine

18.04.2018

Stellenausschreibung Verwaltungsfachangestellte/n

Die Verwaltungsgemeinschaft Lisberg, Landkreis Bamberg mit den Mitgliedsgemeinden Lisberg und Priesendorf (ca. 3.300 Einwohner) sucht

zum 01. September 2018 
eine/n Verwaltungsfachangestellte/n mit Fachprüfung I 

als Assistent/in der Geschäftsleitung in Teilzeit 20 Stunden/Woche Arbeitszeit: 5 Tage pro Woche, vormittags: Montag-Freitag.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen folgende Bereiche:

  • fachliche und administrative Unterstützung der Bürgermeister und der Geschäftsleitung
    (Vor- und Nachbearbeitung von Terminen und Sitzungen u. a. Sitzungsbegleitung)
  • Büroorganisation einschließlich Ablage und Archivierung
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • selbständige Erstellung von Präsentationen, Berichten und Statistiken.

Die Vergütung richtet sich nach dem TVöD.

Bewerbungen werden bis spätestens 15. Mai 2018 erbeten an:

VG Lisberg
Herrn GL Adam Götz
Am Schloss 6
96170 Lisberg


16.03.2018

1. Sitzung der Gemeinschaftsversammlung

Am Montag, den 26. März 2018  findet die 1. Sitzung der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft im Sitzungssaal des Schlosses Trabelsdorf statt.
Beginn:  19:00 Uhr


22.02.2018

Schöffenwahl 2018

Aufforderung zur Benennung von Personen für die Schöffen-Vorschlagsliste

In diesem Jahr findet für die Geschäftsjahre 2019 – 2023 wieder die Wahl der Schöffen statt. Zur Zeit werden daher in allen Gemeinden Vorschlagslisten erarbeitet, aus denen dann durch einen beim jeweils zuständigen Amtsgericht gebildeten Schöffenwahlausschuss eine Auswahl erfolgen wird. Schöffen sind ehrenamtliche Richter am Amtsgericht und bei den Strafkammern des Landgerichts und stehen grundsätzlich gleichberechtigt neben den Berufsrichtern. Das verantwortungsvolle Amt eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und – wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes – körperliche Eignung. Es kann nur von Bürgerinnen und Bürgern mit deutscher Staatsangehörigkeit ausgeübt werden.

Sie haben nun die Möglichkeit, sich selbst für das Amt des Schöffen zu bewerben oder andere geeignete Personen vorzuschlagen. Die entsprechenden rechtlichen Bestimmungen finden Sie in nachfolgendem „Auszug aus der Schöffenbekanntmachung“:

Sie können Ihre Vorschläge bis zum 13.04.2018 schriftlich an uns richten oder bei folgender Stelle persönlich abgeben:

  • Verwaltungsgemeinschaft Burgebrach, Hauptstr. 3, 96138 Burgebrach, Zi. Nr. 5

Wir benötigen folgende Angaben:

  • Familienname, Geburtsname, Vornamen, Familienstand, Geburtsdatum und –ort, Beruf, Staatsangehörigkeit, Adresse und ggf. Zeiten früherer Schöffentätigkeiten.

Für Rückfragen stehen wir persönlich oder telefonisch (09549-9897-40) zur Verfügung.


31.01.2018

Holocaustgedenktag 2018

„Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.“

Diese Worte wählte der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog, als er 1996 den 27. Januar als bundesdeutschen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus festlegte. Seit 2005 wird dieser Tag weltweit begangen. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz, das wie kein zweiter Ort symbolisch für die Vernichtung der Juden Europas steht.

In Trabelsdorf wurde am Samstag, dem 27.1.2018, dieser Gedenktag zum zweiten Mal begangen. Ungefähr 20 Personen fanden sich um 15 Uhr vor dem Haus der Familie Liffgens in der Bamberger Straße ein. Nach einer musikalischen Einleitung, einem jüdischen Lied, das der Kirchenchor Priesendorf eindrucksvoll vortrug, begrüßte der Erste Bürgermeister der Gemeinde Lisberg, Herr Michael Bergrab, die Versammelten. In seiner kurzen Ansprache verwies er auf die Bedeutung der Erinnerung an die ehemaligen jüdischen Nachbarn. Gerade heute, in einer Zeit, in der Antisemitismus wieder aufkeimt, müssen die Ausgrenzung, die Demütigung und letztendlich die Ermordung der jüdischen Mitbürger während des Dritten Reiches, angesprochen und in der Erinnerung lebendig gehalten werden. Anschließend sprach Frau Dr. Horn über das Schicksal der Familie Liffgens. Von den fünf Personen, die die Familie umfasste, überlebte nur eine: die Tochter Hildegard Kahn, die 1939 mit einem Kindertransport nach Großbritannien gelangte. Der Vater Siegfried Liffgens, seine Ehefrau Gisela  sowie die beiden Söhne Lothar und Joachim wurden 1942 ins Ghetto Izbica deportiert und anschließend ermordet. Die Namen aller jüdischen Bürger aus Trabelsdorf und Lisberg, die während des Holocausts ums Leben kamen, las Frau Frauke Hansen vor. Daran schloss sich ein Gebet an, das Herr Jürgen Horn vortrug. Alle Anwesenden bekundeten ihre Trauer durch das Niederlegen eines Steines auf den Stolpersteinen – so wie es im Judentum auf dem Friedhof Brauch ist.

Anschließend wurde am Stolperstein für Luise Löwenfels eine Kerze entzündet und ein Gebet gesprochen. Auch hier legten die Versammelten Steinchen als Zeichen der Trauer nieder. Zum Abschluss sang der Kirchenchor Priesendorf das Lied „Ubi caritas“.

Am Abend nutzten ca. 30 Personen das Angebot der Gemeinde, in der Alten Schule in Trabelsdorf einen Spielfilm zu besuchen, der sich mit dem Thema der Judenverfolgung auseinandersetzte. Der oskarprämierte Film „Das Leben ist schön“ beeindruckte alle tief und rundete den Gedenktag würdig ab.

Dr. Christa Horn


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