Aktuelles und Termine

02.05.2016

Dorferneuerung Lisberg

„Eine große Chance zur Aufwertung und Belebung des Ortskerns“

„Das Wichtigste ist die Bürgerbeteiligung, denn sie gewährt eine hohe Akzeptanz der Maßnahmen“, so Bauoberrat Joachim Block (Amt für Ländliche Entwicklung). Bei der Aufklärungsversammlung in Lisberg wurden die Ergebnisse der vier Arbeitskreise und auch die förderfähigen Maßnahmen vorgestellt und rege diskutiert. Lisberg erhält ein Fördersatz von 50 Prozent. Die Fördermittel betragen 1.040.000 Euro. Der Start der Planungsarbeiten ist für 2016/17 vorgesehen, dem gehen aber zunächst Vorstandswahlen zur Dorferneuerung voraus, die für Herbst 2016 anberaumt sind. Die Realisierung der ALE-Maßnahmen – und damit auch der Förderzeitraum – sind bis Ende 2022 angedacht.

Förderumfang

In der gut besuchten Versammlung wurde nun offiziell bekannt gegeben, dass der Abbruch des ehemaligen Brauereiareals, die Innenentwicklung des Eichelsees mit „Herzi-Platz“, der Abbruch des Milch- und Gefrierhaus, die Gestaltung der Straße „Eichelsee“ mit Umgriff des Dorfteiches, die Gestaltung Brunnenweg, der Verbindungsweg „Mühlleite“, die Sanierung der „Himmelsleiter“ (Treppenanlage vom Unterdorf zum Oberdorf), die Sanierung des „Tropfhauses“ an der Hauptstraße, die Innenentwicklung des „Treschwegs“ sowie das Ortskern-Konzept „Blaues Band“, als förderfähige Maßnahmen durch die ALE Oberfranken angesehen werden. Bauoberrat Block analysierte dazu, dass die Reihenfolge der Projekte variabel seien, das heißt eine Prioritätenliste könne man noch festlegen. Landschaftsarchitekt Frieder Müller-Matsch plant und betreut die Maßnahmen in Lisberg. Er ging vor Ort auch auf Fragen hinsichtlich der Entwicklungsplanung und der Kosten ein. Träger des Verfahrens ist die Teilnehmergemeinschaft, eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, bestehend aus Grundstückseigentümern zusammen mit der Gemeinde Lisberg.

Dabei wurde auch darüber diskutiert, ob Projekte, die nun seitens der ALE Oberfranken keine Förderung erhalten, vielleicht während der Dorferneuerung bis 2022 doch noch Berücksichtigung finden würden. Dazu zählt beispielsweise der zentrale Umgriff am Ortskreuz im Herzen Lisbergs (Oberdorf). Die Anliegen der Anwohner am Eichelsee wurden ebenfalls zur Kenntnis genommen und erörtert.

Fördervoraussetzungen privater Maßnahmen

Anschließend ging Technischer Inspektor Thomas Kühnlein auf die Möglichkeiten der Förderung privater Vorhaben in Lisberg ein. Die Ziele dieser Förderung dienen in erster Linie der Verbesserung der Lebens- und Wohnverhältnisse auf dem Lande, die Aufwertung und Gestaltung vorhandener Gebäude im Ortskern, wobei die zu sanierenden Gebäude mindestens 25 Jahre alt sein müssen und im Fördergebiet der Dorferneuerung liegen müssen. Gefördert werden also dorfgerechte Umbauten, Anbauten und Ausbauten von Wohn-, Wirtschafts- und Nebengebäuden, besondere kulturhistorische oder denkmalpflegerische Bauwerke, wobei die Abrechnung der Maßnahmen innerhalb von drei Jahren nach Antragstellung erfolgen sollte. Anträge können während der gesamten Laufzeit des Verfahrens gestellt werden. „Auch die Gestaltung von Vorbereichen und Hofräumen ist förderfähig“, so Thomas Kühnlein. Anträge können beim Amt für Ländliche Entwicklung gestellt werden. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die Maßnahmen noch nicht begonnen sein dürfen. Auch bei Aufnahme von Förderdarlehen ist es ratsam, vorher mit dem ALE Rücksprache zu halten. Ein für die Grundeigentümer kostenloser Termin vor Ort zur Sichtung und Klärung des jeweiligen Sachverhalts bzw. des Bauvorhabens ist wichtig für eine Förderung durch das Amt. Dazu werden auch Kostenvoranschläge benötigt, so Kühnlein. Bei Wohn-, Wirtschafts- und Nebengebäuden (bei Neugestaltung) geht man von einem Regelfördersatz von 20 Prozent der Nettokosten aus, jedoch maximal 30.000 Euro je Anwesen. Bei kulturhistorischen Bauwerken entspricht dies einer Förderung von 30 Prozent der Nettokosten, letztlich eine Maximalförderung von 60.000 Euro je Anwesen, wobei jedoch generell kein Rechtsanspuch auf Förderung privater Baumaßnahmen besteht. „Grundsätzlich ist eine Dorferneuerung als Chance zur Aufwertung und Belebung des Ortskerns zu verstehen“, betonte 1. Bürgermeister Michael Bergrab.



06.01.2016

Abschluss der Startphase

Die BürgerInnen von Lisberg waren dazu aufgerufen, Ihre Vorschläge für die Dorferneuerung in verschiedenen Arbeitskreisen zu erarbeiten. Diese wurden bei der Abschlussveranstaltung der Startphase vorgestellt und sind im Einwohnermeldeamt der VG Lisberg einzusehen oder stehen weiter unten als Download bereit.

Aktuell wird der Maßnahmenkatalog, der vom Architektenbüro Müller-Maatsch auf Grundlage der vorgeschlagenen Einzelmaßnahmen erarbeitet wurden, vom Amt für Ländliche Entwicklung geprüft und somit auch die Gesamtförderhöhe für die gesamte Dorferneuerung Lisberg ermittelt.

Sobald die Prüfung erledigt ist, stehen Wahlen zur Vorstandschaft der Dorferneuerung Lisberg an. Hierüber wird aber noch informiert. Diese Vorstandschaft befasst sich dann mit den vorgeschlagenen Maßnahmen und wird zusammen mit den BürgerInnen und AnliegerInnen sowie anschließend mit dem Gemeinderat entschließen, wie welche Maßnahmen wann durchgeführt wird.

Eine Übersicht über die vorgeschlagenen Maßnahmen der Arbeitskreise finden Sie in den Anlagen.


08.04.2015

Strassenbaumaßnahmen in und um Trabelsdorf

Die Staatsstraße St 2276 wird wegen Erneuerungsarbeiten der Straße und der Gehwege durch das Staatliche Bauamt Bamberg in der Ortsdurchfahrt Trabelsdorf, von der Einmündung Seeblick bis zur Kreuzung nach Tütschengereuth in der Zeit vom 23.03.2015 bis zur Beendigung der Bauarbeiten, längstens jedoch bis 12.06.2015 für den Verkehr halbseitig gesperrt.

Die Strecke zwischen Trabelsdorf und Feigendorf sollen bis zum 11.04.2015 fertiggestellt sein. Ab diesem Zeitpunkt wird voraussichtlich diese Strecke als Umleitungsstrecke für den Kanal- und Wasserleitungsbau in Tütschengereuth durch die Gemeinde Bischberg benötigt.

Ausschilderung und Umleitungen sind vom Staatlichen Bauamt eingerichtet.

Entsprechend dem Bauablauf muss der Verkehr in Trabelsdorf kurzzeitig während den Arbeiten im Bereich der Ortsstraßenanbindungen auf die St 2276 für den innerörtlichen Verkehr gesperrt werden. Der Anliegerverkehr ist bis zur Baustelle zugelassen. Aus Gründen der sehr engen Verhältnisse in der Ortsdurchfahrt Trabelsdorf müssen verschiedene Arbeiten, wie z. B. die Bordstein- und Rinnenverlegung mit Anpassung der Entwässerungseinrichtungen im Engstellenbereich (Apotheke), der gemeindliche Querdurchlass auf Höhe der Von-Ostheim-Straße und vor allem die Fräs- und Asphaltbauarbeiten ebenfalls unter Vollsperrung durchgeführt werden. Hierfür steht jedoch noch kein genauer Termin fest, wird aber in Absprache mit der Baufirma rechtzeitig bekannt gegeben.

In der Zeit der Bauarbeiten kann es zu Beeinträchtigungen, wie z.B. der Zufahrt zu den Grundstücken, kommen. Wir bitten, die Zufahrten zu den Grundstücken im Bereich der Baustelle frei zu halten. Selbstverständlich ist die Firma SAR bemüht, durch zügigen Arbeitsablauf die Beeinträchtigungen zu minimieren. Wir bitten jedoch auch um Verständnis für unvermeidbare Beeinträchtigungen.

Bitte setzen Sie sich bei Lieferungen und anderen Anliegen gegebenenfalls mit dem zuständigen Bauleiter, Herrn Jörg Dietrich, unter 0172 / 7987401, in Verbindung.

Speziell an den Tagen, welche noch bekannt gegeben werden, an denen der Deckenschluss erfolgt, ist die Begehung und Befahrung der Haupt­straße nicht möglich, da die Fahrbahnoberfläche zur Verbesserung des Schichtenbundes mit Haftkleber gespritzt wird. Dieser haftet an Reifen und Schuhmaterial und ist sehr schwer zu entfernen.


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