Aktuelles und Termine

31.05.2016

5. Gemeinderatssitzung am 06.06.2016 der Gemeinde Lisberg

Am Montag, den 06. Juni 2016 findet im Sitzungssaal des Mehrzweckgebäudes in Lisberg die
5. Gemeinderatssitzung statt.         
Beginn: 19:00 Uhr                                                                                                     

 

Tagesordnung: (1

Öffentliche Sitzung:

  1. Genehmigung der Niederschrift über die öffentliche Sitzung vom 09.05.2016
  2. Errichtung eines Hortes in der Gemeinde Lisberg
  3. Antrag: Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes Feldscheune, Errichtung eines Metallzaunes
  4. Antrag: Förmliche Widmung der Straße „Steinbühlweg“, Trabelsdorf
  5. Antrag: Erstellung eines Wasserleitungsanschlusses für das Bauvorhaben am Judenacker
  6. Kabel- und Leerrohrverlegung im Seitenstreifen in der Straße „Im Eichfeld“
  7. Anschaffung von Spielgeräten für den Kinderspielplatz in Lisberg
  8. Anträge des SV Rot-Weiss Lisberg auf Bezuschussung:
    8.1 Anschaffung eines Großfeldtores
    8.2 Sanierung des Torraumes alter Sportplatz
  9.  Informationen und Antragswünsche

03.05.2016

4. Sitzung des Gemeinderates Lisberg

Am Montag, den 09. Mai 2016 (Beginn: 19.00 Uhr) findet im Sitzungssaal des Mehrzweckgebäudes in Lisberg die 4 Gemeinderatssitzung statt.

Tagesordnung der öffentlichen Sitzung:

  1. Genehmigung der Niederschrift über die öffentliche Sitzung vom 04.04.2016
  2. Bauanträge:
    1. Ausbau eines Dachgeschosses zur Wohnung am Anwesen Seeblick 7
    2. Antrag auf Genehmigungsfreistellung, Wohnhaus mit Garagen auf Fl. Nr. 162/44, Gemarkung Lisberg (Hirschfeldstraße 7)
  3. Antrag von Anliegern, Festsetzung einer Geschwindigkeitsbegrenzung in der Weiherer Straße
  4. Gebietserweiterung Breitbandausbau nach dem Bayer. Breitbandförderungsverfahren
  5. Angebot Straßenausbesserungen „Zum Radstein“ und „Weiherer Straße“
  6. Zuwendungsantrag Kath. Kirchenstiftung: Bezuschussung Fenstereinbau Pfarrvilla
  7. Widmung der Ortsstraße „An der Schule“
  8. Beratung und Verabschiedung des Haushaltsplanes 2016
  9. Beratung und Verabschiedung des Finanzplanes 2015 – 2019
  10. Anmietung Zeltboden für die Lisberger Kirchweih
  11. Badesee: Erneuerung Badesteg
  12. Informationen und Antragswünsche

02.05.2016

Dorferneuerung Lisberg

„Eine große Chance zur Aufwertung und Belebung des Ortskerns“

„Das Wichtigste ist die Bürgerbeteiligung, denn sie gewährt eine hohe Akzeptanz der Maßnahmen“, so Bauoberrat Joachim Block (Amt für Ländliche Entwicklung). Bei der Aufklärungsversammlung in Lisberg wurden die Ergebnisse der vier Arbeitskreise und auch die förderfähigen Maßnahmen vorgestellt und rege diskutiert. Lisberg erhält ein Fördersatz von 50 Prozent. Die Fördermittel betragen 1.040.000 Euro. Der Start der Planungsarbeiten ist für 2016/17 vorgesehen, dem gehen aber zunächst Vorstandswahlen zur Dorferneuerung voraus, die für Herbst 2016 anberaumt sind. Die Realisierung der ALE-Maßnahmen – und damit auch der Förderzeitraum – sind bis Ende 2022 angedacht.

Förderumfang

In der gut besuchten Versammlung wurde nun offiziell bekannt gegeben, dass der Abbruch des ehemaligen Brauereiareals, die Innenentwicklung des Eichelsees mit „Herzi-Platz“, der Abbruch des Milch- und Gefrierhaus, die Gestaltung der Straße „Eichelsee“ mit Umgriff des Dorfteiches, die Gestaltung Brunnenweg, der Verbindungsweg „Mühlleite“, die Sanierung der „Himmelsleiter“ (Treppenanlage vom Unterdorf zum Oberdorf), die Sanierung des „Tropfhauses“ an der Hauptstraße, die Innenentwicklung des „Treschwegs“ sowie das Ortskern-Konzept „Blaues Band“, als förderfähige Maßnahmen durch die ALE Oberfranken angesehen werden. Bauoberrat Block analysierte dazu, dass die Reihenfolge der Projekte variabel seien, das heißt eine Prioritätenliste könne man noch festlegen. Landschaftsarchitekt Frieder Müller-Matsch plant und betreut die Maßnahmen in Lisberg. Er ging vor Ort auch auf Fragen hinsichtlich der Entwicklungsplanung und der Kosten ein. Träger des Verfahrens ist die Teilnehmergemeinschaft, eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, bestehend aus Grundstückseigentümern zusammen mit der Gemeinde Lisberg.

Dabei wurde auch darüber diskutiert, ob Projekte, die nun seitens der ALE Oberfranken keine Förderung erhalten, vielleicht während der Dorferneuerung bis 2022 doch noch Berücksichtigung finden würden. Dazu zählt beispielsweise der zentrale Umgriff am Ortskreuz im Herzen Lisbergs (Oberdorf). Die Anliegen der Anwohner am Eichelsee wurden ebenfalls zur Kenntnis genommen und erörtert.

Fördervoraussetzungen privater Maßnahmen

Anschließend ging Technischer Inspektor Thomas Kühnlein auf die Möglichkeiten der Förderung privater Vorhaben in Lisberg ein. Die Ziele dieser Förderung dienen in erster Linie der Verbesserung der Lebens- und Wohnverhältnisse auf dem Lande, die Aufwertung und Gestaltung vorhandener Gebäude im Ortskern, wobei die zu sanierenden Gebäude mindestens 25 Jahre alt sein müssen und im Fördergebiet der Dorferneuerung liegen müssen. Gefördert werden also dorfgerechte Umbauten, Anbauten und Ausbauten von Wohn-, Wirtschafts- und Nebengebäuden, besondere kulturhistorische oder denkmalpflegerische Bauwerke, wobei die Abrechnung der Maßnahmen innerhalb von drei Jahren nach Antragstellung erfolgen sollte. Anträge können während der gesamten Laufzeit des Verfahrens gestellt werden. „Auch die Gestaltung von Vorbereichen und Hofräumen ist förderfähig“, so Thomas Kühnlein. Anträge können beim Amt für Ländliche Entwicklung gestellt werden. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die Maßnahmen noch nicht begonnen sein dürfen. Auch bei Aufnahme von Förderdarlehen ist es ratsam, vorher mit dem ALE Rücksprache zu halten. Ein für die Grundeigentümer kostenloser Termin vor Ort zur Sichtung und Klärung des jeweiligen Sachverhalts bzw. des Bauvorhabens ist wichtig für eine Förderung durch das Amt. Dazu werden auch Kostenvoranschläge benötigt, so Kühnlein. Bei Wohn-, Wirtschafts- und Nebengebäuden (bei Neugestaltung) geht man von einem Regelfördersatz von 20 Prozent der Nettokosten aus, jedoch maximal 30.000 Euro je Anwesen. Bei kulturhistorischen Bauwerken entspricht dies einer Förderung von 30 Prozent der Nettokosten, letztlich eine Maximalförderung von 60.000 Euro je Anwesen, wobei jedoch generell kein Rechtsanspuch auf Förderung privater Baumaßnahmen besteht. „Grundsätzlich ist eine Dorferneuerung als Chance zur Aufwertung und Belebung des Ortskerns zu verstehen“, betonte 1. Bürgermeister Michael Bergrab.



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